23.11.2004 Interfraktioneller Antrag:

Zurück zu Tempo 30 in der Breslauer Straße

Solange in der Breslauer Straße Tempo 30 galt, entsprach diese Regelung der Forderung von Bürgerbeteiligung Verkehr, RadL und Verein Sicherer Schulweg: Eine sichere Radfahrmöglichkeit aus dem Ramtel ins Schulzentrum. Tempo 30 ist dabei eine unabdingbare Voraussetzung, da die Breslauer Straße zum großen Teil zu schmal ist für einen Radfahrstreifen. Dagegen macht Tempo 50 die Breslauer Straße zu einem Schlechweg für Autos und zu einer Gefahr für Rad fahrende Schüler.

In der Verkehrssicherheitskommission am 19. April 2004 erklärte der von der Stadtverwaltung als Experte eingeführte Dr. Benner, in der Breslauer Straße sei Tempo 30 durchaus möglich. Die Straße sei eher wohngebietstypisch. Die Umfahrung könnte mit geeigneter Ampelschaltung verbessert werden. 

Das von der Stadtverwaltung vorgebrachte "Argument", der Omnibusverkehr werde bei Tempo 30 behindert, ist nicht stichhaltig, da er auch jetzt schon wegen der geparkten Autos nur langsam fahren kann.

 

Der interfraktionelle Antrag wurde am 23. November im Leonberger Gemeinderat von dreizehn Stadträtinnen und Stadträten eingebracht:

Dr. Axel Kuhn (GABL), Dr. Bernd Murschel (GABL), Gudrun Sach (GABL), Eberhard Schmalzried (GABL), Birgit Widmaier (GABL), Jutta Metz (FWV), Manfred Nick (FWV), Dr. Dieter Maurmaier (FDP), Bernd Thieliant (FDP), Helga Sauer (CDU), Elke Staubauch  (CDU), Kurt Vestner  (CDU), Frank Albrecht (SALZ) 

 

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