Antrag zum 15-Minuten-Takt der Stadtbusse und dem Leo-Ticket
von Gudrun Sach

Am 25. Juli 2000 hat der Gemeinderat den Verkehrsentwicklungsplan für Leonberg beschlossen. Ein wichtiger Punkt darin ist, dass der Anteil des Verkehrsverbundes, also etwa die Anzahl der Fahrten im Öffentlichen Nahverkehr erheblich gesteigert werden soll. Hierzu stelle ich folgenden

Antrag:
Die Stadtverwaltung möge noch vor den Beratungen zum Haushaltsplan 2001 überprüfen:

  1. Wie viel kostet es, wenn die Stadtbusse von Endhaltestelle zu Endhaltestelle im echten 15-Minuten-Takt verkehren?

  2. Wie teuer wäre ein Leo-Ticket, also eine extrem preiswerte und übertragbare Monats- bzw. Jahreskarte für den ÖPNV im Bereich Leonberg?

Begründung:
Es reicht für eine wirkliche Steigerung der Attraktivität des ÖPNV nicht aus, den 15-Minuten-Takt nur im stadtnahen Bereich einzuführen. Solange die Benutzer komplizierte Fahrpläne auswendig lernen müssen, werden sie nicht umsteigen. Erst wenn auch an den Endhaltestellen jeder zur Haltestelle gehen kann in der Gewissheit, dass bald ein Bus kommt, wird der ÖPNV eine echte Alternative zum Auto.
Die zweite Bedingung dafür ist, dass ein potentieller Benutzer nicht erst überlegen muss, ob sich die zwei oder drei Mark für die Busfahrt lohnen. Erst wenn jeder das einmal gekaufte Leo-Ticket nehmen kann, wird das Umsteigen leicht.

 

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