Februar 2003

Irak-Krieg - Wir sagen NEIN!


18. Januar 2003: Weltweit demonstrierten Hunderttausende gegen den Irak-Krieg, den die US-Regierung gezielt und planmäßig vorbereitet. Allein in Washington kamen eine halbe Million Menschen vor dem Kapitol zusammen. 

Die Demonstranten trugen Plakate mit Parolen wie "Schurkenstaat Amerika" oder "Entwaffnet Bush". 38 Stadtparlamente haben sich in den USA gegen einen möglichen Irak-Krieg ausgesprochen, darunter die Räte von Philadelphia, Chicago, San Francisco und Detroit. Im konservativen Wall Street Journal fordert eine den Republikanern nahe stehende Unternehmergruppe vom Präsidenten: "Die Welt will Saddam Hussein entwaffnen. Aber Sie müssen einen besseren Weg finden, als Krieg."

Mehr als 6000 Menschen nahmen an Kundgebungen in Tübingen und Rostock teil. In Leonberg trafen sich Friedensfreunde auf dem Wochenmarkt an der Steinstraße, um Unterschriften gegen den Krieg zu sammeln. Sie mahnten die Bundesregierung und den Botschafter der USA daran, dass Krieg in keinem Fall ein geeignetes Mittel ist, um den Terror, die Ungerechtigkeit, die Verletzung der Menschenwürde auf der Welt zu bekämpfen. Erst recht nicht, um wirtschaftliche Interessen durchzusetzen.


Wir rufen die Leonberger Bürgerinnen und Bürger auf, sich am Tag eines Großangriffes auf den Irak um 19 Uhr zu einer spontanen Protestversammlung auf dem Marktplatz in der Leonberger Altstadt zu treffen!

 

veröffentlicht in der GABL-Postille vom Februar 2003

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