März 2003

Schülerdemo gegen den Krieg

Gut vierhundert Friedensfreundinnen und Friedensfreunde demonstrierten am 20. Februar 2003 in Leonberg gegen einen drohenden Krieg der USA im Irak. Aufgerufen zur Demo hatte eine Schülerinitiative des ASG und JKG. Bei der abschließenden Kundgebung wiesen verschiedene Schülerinnen und Schüler darauf hin, dass Krieg keine Probleme löst, sondern neue Probleme schafft. 

"Krieg ist kein Mittel gegen Terror", "Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Friede ist der Weg", "Kein Blut für Öl", "Bush muss zum Arzt", "Aufruhr und Widerstand gegen Krieg in jedem Land!" So und ähnlich lauteten die Parolen und die Aufschriften auf den mitgetragenen Transparenten. Sprecherinnen der im ASG gegründete Initiative "Jugend gegen Krieg'' sprachen den USA das "Recht des Stärkeren" ab. Es gebe keine Argumente für einen Krieg.

 

"Und was thut der Künstler, der Idealist, der Dichter überhaupt noch hier? Der Kanonier ist einzig der Herr der Lage. Und das schöne Menschenthum, für das man geschwärmt hat, wo ist's? Unter Granaten begraben. Es hat keine Stätte mehr auf dieser blutgetränkten Erde". - Christian Wagner an Hermann Hesse (1915)

 

 

 

 

veröffentlicht in der GABL-Postille vom März 2003

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