Mai 2003

   
Wir stellen ein: 


  Ruftaxiersatz- 
  bereitschaftskräfte/innen 

Fahren Sie gerne Auto? Würden Sie ihren Kleinbus gern in den Dienst der Allgemeinheit stellen? Bevorzugen Sie abgelegene Teilorte „by night“ ? 

Ihre Aufgabe: Sie befördern verantwortungsbewusst zwischen Mitternacht und 6 Uhr früh die im lebhaften Leonberger Nachtleben verbliebenen Heimgehwilligen in ihr wohliges Zuhause.

Ihre Qualifikation: Sie sind stets munter, nachtsichtig, mehrsprachig, ortskundig und haben die Personenbeförderungsberechtigung 2. Klasse am Bande. Bei gleicher Qualifikation werden Nichtraucher, Nichttrinker und Schornsteinfegermeister bevorzugt.

Ihre Bezahlung: Entfällt aus haushaltspolitischen Gründen; Sie erhalten eine Einladung zum Fest der Ehrenamtlichen am 3. Oktober in der Stadthalle. 

Please contact: leo@call-taxi_substitue.de

 

Also, jetzt mal im Ernst: 

Wir von der GABL haben uns stets konsequent für die Verbesserung des Bussystems und den Erhalt des Ruftaxis eingesetzt.

Auf Antrag von CDU-Stadtrat und Schornsteinfegermeister Schwarz wurde im V-Ausschuss des Gemeinderates die Streichung des Ruftaxis und dann auch gleich noch Einschränkungen bei vier Buslinien beschlossen. Wenige Tage später schwang sich in der LKZ die Frauen-Union zur Retterin der Witwen, Waisen und des Ruftaxis auf.

Wo soll`s denn nun langgehen, Herr Grupp und Frau Staubach? Diese doppelzüngige Strategie der CDU und ihrer Unterorganisationen fällt uns in letzter Zeit jedenfalls öfter auf.

Wir hoffen jedenfalls, dass zumindest die Stadträtinnen der Union bei der nächsten Gemeinderatssitzung für den Erhalt des Ruftaxis stimmen!

 

 

 

veröffentlicht in der GABL-Postille vom Mai 2003

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