Januar 2004

Aus Anlass des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar 2004
(Der Holocaust-Gedenktag erinnert an die über sechs Millionen Juden und die vielen anderen Opfer des nationalsozialistischen Rassen- und Größenwahns).

Schwierigkeiten des Erinnerns - Über den Umgang der Leonberger mit dem Konzentrationslager nach 1945 
Vortrag von Renate Stäbler 

Sonntag, 25. Januar 2004, 11.15 Uhr, Stadtmuseum Leonberg, Pfarrstr. 1 (neben der Stadtkirche) 

Renate Stäbler hat zusammen mit der Journalistin Monica Mather die Nachkriegs- bzw. Rezeptionsgeschichte des KZ Leonberg erforscht. Dabei wurden bisher unbekannte Dokumente entdeckt und kompetente Zeitzeugen befragt. In der Leonberger KZ-Geschichte spiegelt sich die Ende der 40-Jahre einsetzende Schlussstrichmentalität der Deutschen und die Polarisierung des Kalten Krieges ebenso wie der Aufbruch der 68-er Jahre. 1979 kam es zum ersten öffentlichen Versuch der Aufarbeitung des Geschehenen. Weitere 20 Jahre später folgte die Gründung der KZ-Gedenkstätteninitiative, wesentlich später als an vergleichbaren Orten.

 

veröffentlicht in der GABL-Postille vom Januar 2004

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