Februar 2004

 Zu Fuß in die Schule und in den Kindergarten 

Gesucht werden Schulen, einzelne Klassen, Elterngruppen, Städte und Gemeinden, die die Kampagne unterstützen. Mit interessanten Aktionen sollen Stadtplaner, Eltern, Lehrer und Schüler darauf aufmerksam gemacht werden, dass alle davon profitieren, wenn Kinder zu Fuß oder mit dem Rad sicher und umweltfreundlich zur Schule kommen. 

Für "I walk to school" gibt es viele gute Gründe, 

z.B.: Die Gesundheit 

Keine Medizin trägt so viel zu einer stabilen Gesundheit bei wie regelmäßige Bewegung. Bewegung stärkt die Abwehrkraft, beugt Herz-Kreislauferkrankungen, Haltungsschäden und Übergewicht vor. ·

Der Schulweg ist Lern- und Erlebnisraum und eine wichtige Vorbereitung fürs weitere Leben. Laufen, Rad fahren oder Klettern unterstützt die Entwicklung der Kinder, gibt ihnen Selbstvertrauen, stärkt ihre Konzentrationsfähigkeit und entwickelt das Sozialverhalten.

Über die Hälfte der Deutschen hat Übergewicht - viele davon bereits in der Kindheit. Dicke Kinder leiden unter Gelenk- oder Haltungsproblemen und werden von anderen gehänselt. Eine halbe Stunde toben, eine Stunde täglich zu Fuß gehen, Rad fahren oder skaten reichen, um Kalorien zu verbrennen.

 Aktionstag ist am 22. September 2004     http://www.iwalktoschool.de/index3.htm 

"Danke, ich laufe lieber", sagt Julia, wenn Mama oder Papa morgens mit dem Autoschlüssel winken. Das schönste an der Schule ist der Schulweg - findet sie. Lange bevor es Zeit ist, rennt sie mit ihrem Schulranzen zur Straßenecke. Wenn sie Glück hat, wartet ihre Freundin dort auf sie. Sonst geht sie schon mal alleine über die Straße und begrüßt die Katze, die auf einer Treppe in der Morgensonne döst. Mit ihrer Freundin spielt sie im Weitergehen Worträtsel, vergleicht die Schulaufgaben oder bespricht die Pläne für den Nachmittag. Julia bedauert die Mitschüler, die täglich von ihren Eltern mit dem Auto zur Schule gebracht werden. Sie haben nur in den Pausen Zeit, mit den anderen Kindern Freundschaft zu schließen, zu spielen, zu toben oder Verabredungen zu treffen.

 

veröffentlicht in der GABL-Postille vom Februar 2004

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