Juni 2004

Zu Fuß zur Schule 

 

 

Gesucht werden Schulen, einzelne Klassen, Elterngruppen, Städte und Gemeinden, die die Kampagne unterstützen. Mit interessanten Aktionen sollen Stadtplaner, Eltern, Lehrer und Schüler darauf aufmerksam gemacht werden, dass alle davon profitieren, wenn Kinder zu Fuß oder mit dem Rad sicher und umweltfreundlich zur Schule kommen. Für „I walk to school“ gibt es viele gute Gründe, z.B.

Für das Leben in der Stadt

Wer Rad fährt oder zu Fuß geht, nimmt seine Umgebung intensiv wahr und kommt leichter mit anderen Menschen in Kontakt. Daher stärken diese Fortbewegungsarten das gesellschaftliche Leben einer Gemeinde und fördern die Identifikation der Menschen mit ihrer Umgebung.

Gemeinden, die sich bei der Planung auf Fußgänger und Radfahrer einstellen, können den vorhandenen Raum vielseitig nutzen und sparen Geld:

Für die Sicherheit in der Stadt

Verkehrsunfälle sind die hauptsächliche Ursache für tödliche und schwere Verletzungen bei Schulkindern und Jugendlichen. Fast die Hälfte aller im Verkehr getöteten Kinder sitzt im Auto der Eltern.

Vor Kindergärten und Schulen sind es vor allem die autofahrenden Eltern, die zur Gefahr für andere Kinder werden. Wer das Auto zu Hause lässt, leistet einen erheblichen Beitrag zur Verkehrssicherheit. 

  Für Umwelt und Klima

Rad fahren und zu Fuß gehen sind die saubersten, leisesten und energiesparendsten Formen der Fortbewegung. Jeder Kilometer Autofahrt, der so ersetzt wird, erspart der Atmosphäre etwa 200 Gramm CO2

Auto fahren setzt Benzol und Dieselruß frei. Vor allem im Sommer entsteht aus Autoabgasen das gesundheitsschädliche Ozon. Studien zeigen, dass die Lungenfunktion bei Kindern eingeschränkt ist, wenn sie dauerhaft hohen Konzentrationen von Abgasen und Ozon ausgesetzt sind. 

Knapp 30 Prozent der in Deutschland verbrauchten Energie wird für Verkehr aufgewandt, davon wiederum weit über die Hälfte für den Transport von Personen. 

 

http://www.iwalktoschool.de/index3.htm

 

 

veröffentlicht in der GABL-Postille vom Juni  2004

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