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Stadtbus statt Stau
Umwelt bleibt wichtig
Männer und Frauen
Dauerthema Kinderbetreuung
Soziale Stadtentwicklung
Selbstverwaltete Jugendarbeit
Kommunale Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik


Stadtbus statt Stau

Mehr Mobilität

        anstatt mehr Straßen!

Wir von der GABL meinen, dass Leonberg ein attraktives Stadtbus-System braucht und als Ergänzung dazu ein geschlossenes Rad- und Fußwegenetz. Für diese Ziele werden wir uns auch weiterhin einsetzen.

 

Wir wollen:


Das alles kostet Geld. Wir wollen, dass in Leonberg für den Ausbau des ÖPNV und den Ausbau der Rad-/Fußwege so viel investiert wird wie für den Straßenbau. Damit wäre schon viel erreicht.


 

 

 

  Umwelt bleibt wichtig

Bei Maßnahmen zur Luftverbesserung und Senkung der Luftschadstoffe bremsen Verwaltung und große Teile des Gemeinderates seit langem. Die Benzol- und Rußwerte übersteigen die Grenzwerte um ein vielfaches. An vielen Straßen in Leonberg sind verkehrslenkende und verkehrsbeschränkende Maßnahmen notwendig, der ÖPNV muss als Alternative zum Individualverkehr ausgebaut werden.  

Wir setzen uns ein für mehr Grün in der Stadt und eine konsequente Biotopvernetzung, z.B. entlang der Glems und des Maisgrabens. Die halbherzigen und manchmal auch kontraproduktiven Maßnahmen wie Baumfällaktionen und 100m-Goldrandlösungen lehnen wir ab.

Am 3. Dezember 1991 setzte sich der Leonberger Gemeinderat das Ziel, bis zum Jahr 2005 die CO2-Emissionen um 30% zu senken. Mit den bisher eingeleiteten Maßnahmen lässt sich dieses Ziel nicht erreichen. Die Gesamtemission an Kohlendioxid in Leonberg beträgt nach Schätzungen ca. 120.000 Tonnen pro Jahr, was ca. 2,9 Tonnen pro Kopf und Jahr entspricht. Rund 80% der benötigten Gesamtenergie in Leonberg werden für die Raumheizung und weitere 10% für die Warmwasserbereitung verwendet werden.

Die GABL setzt sich für ein städtisches Förderprogramm zum Energiesparen ein, um private Investitionen in diesem Bereich anzuregen. Damit wird auch das Handwerk in Leonberg unterstützt. Einer der wichtigsten Maßnahmen ist dabei die Wärmedämmung von Gebäuden. Klimaschutz beginnt vor Ort, wir von der GABL arbeiten aktiv daran.

 

Männer und Frauen 

Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist die Gleichberechtigung von Frauen und Männern festgeschrieben. Um der Erfüllung des Verfassungsauftrages Nachdruck zu verleihen, hat die Landesregierung von Baden Württemberg ein Landesgleichberechtigungsgesetz beschlossen. Darin werden Städte und Landkreise aufgefordert, Frauenförderpläne zu erstellen. Auch der Gemeinderat in Leonberg beschloss am 17.11.1997 einen  Frauenförderplan. Allerdings fehlte diesem Plan bislang ein wesentlicher Teil, die sogenannte  Beschäftigungsanalyse. Nachdem diese nun vorgelegt wurde, ist klar, es gibt noch einiges zu tun, damit die Stadt Leonberg ihrem selbst gesteckten Ziel, der faktischen Gleichberechtigung von Frauen und Männern, näher kommt.

Wir meinen, die Stadt Leonberg sollte in Fragen der Gleichberechtigung mit gutem Beispiel vorangehen. Vor allem  bei der Neubesetzung von Führungspositionen.

 

Dauerthema Kinderbetreuung

Die GABL hat die Forderung nach einer Krippe für Kinder im Alter von 0-3 Jahren unterstützt. Durch flexible Betreuungszeiten soll den Bedürfnissen von Eltern und Kindern Rechnung getragen werden. Wir verstehen die Kinderkrippe als Ergänzung zum bestehenden Angebot der Tages- und Pflegemütter. Um den veränderten Lebensbedingungen von Eltern und Kindern Rechnung zutragen, ist es nötig die Öffnungszeiten in den Kindergärten flexibler zu gestalten und die Zahl der Kinder in einer Gruppe zu verkleinern. 

Soziale Stadtentwicklung

Die sozialen Aspekte sind bei der Stadtentwicklung stärker zu berücksichtigen. Bei der Planung neuer Baugebiete und den nachträglichen Änderungen von Plänen müssen alle Aspekte des Zusammenlebens beachtet werden. Nicht nur die Verkehrsanbindung ist wichtig, sondern es müssen Begegnungsplätzen für die BürgerInnen geschaffen werden. Die Möglichkeit zum Verweilen und zum Gespräch untereinander ist wichtig für das soziale Klima einer Stadt. Die Stadt der kurzen Wege mit fußläufiger Erreichbarkeit der Angebote des täglichen Lebens ist die Stadt der Zukunft.

Selbstverwaltete Jugendarbeit

Wichtig ist es, zeitgemäße Angebote der Jugendarbeit zu schaffen. Dazu gehört, dass die Jugendlichen die Angebote mitbestimmen und mitgestalten können. Deshalb stehen wir für die selbstverwaltete Jugendarbeit. Hier können Jugendliche auch Demokratie praktisch erlernen. Wir wollen den Bau eines Jugendhauses in zentraler Lage und das Jugendcafé in der Stadtmitte verwirklichen.

Kommunale Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik

Wirtschaftsförderung ist auch eine zentrale kommunale Aufgabe. In der Nähe zu den Unternehmen liegt die Stärke der Kommunen. Die GABL wird sich für die notwendigen Rahmenbedingungen einsetzen, damit innovative Unternehmen in Leonberg bestehende Arbeits- und Ausbildungsplätze sichern und neue schaffen. Wir setzen uns ein für eine verstärkte Förderung des Mittelstands und von Existenzgründungen, z.B. in Form eines Technologiezentrums. Dazu ist es notwendig alle beteiligten Akteure an einen Tisch zu bringen und gemeinsame Strategien und Lösungen zu erarbeiten. Die Aufwertung und qualitative Verbesserung des Umfeldes in Gewerbegebieten wie z.B. im Hertich ist dringend notwendig. Gewerbebrachen wie das leerstehende SÜMAK-Gebäude in Höfingen müssen mit Unterstützung der Stadt einer neuen Nutzung zugeführt werden. Dazu brauchen wir einen städtischen Organisator, der Ansprechpartner für die Unternehmen ist und als Bindeglied zur regionalen Wirtschaftsförderung fungiert.
Grüne Wirtschaftspolitik berücksichtigt auch die ökologischen Zusammenhänge und nutzt diese auch aktiv. Wir wollen dies einerseits durch die gezielte Förderung ökologischer Wirtschaftsweisen in Haushalten und Betrieben. Andererseits durch die Umstellung der städtischen Eigenbetriebe und der Stadtverwaltung auf eine ökologische Betriebsweise. Beide Bereiche sind über die Glaubwürdigkeit miteinander verknüpft. Wer selbst schlecht wirtschaftet, kann schlecht den anderen Verbesserungen vorschlagen oder gar diktieren.